Projekte

Aktuelles:

Pioniri

Startseite Krieg und ich Informationen und Krieg  

Woher erhalte ich meine Informationen?

Informationen kann man entweder aus dem Fernsehen, aus Zeitschriften und Zeitungen sowie Magazinen oder auch aus Kinofilmen, Computerspielen und dem Internet beziehen. Am Häufigsten beziehen wir Informationen direkt aus dem Fernsehen sowie aus Zeitungen. Dort kann man sich regelmäßig über neue Nachrichten informieren. Im Internet, das eines der meistgenutzten Informationsmedien ist, muss man wissen, wie man zu den gesuchten Informationen gelangt. Computerspiele und Kinofilme zählen zwar nicht zu den Informationssendungen, sind aber dennoch Informationsträger, die bestimmte Botschaften indirekt vermitteln wollen.

Die Manipulation von Informationen spielt im Zeitalter der Medien eine sehr bedeutende Rolle. Es handelt sich dabei um bewusste Desinformation und um Verbreitung von Angstgefühlen (Instrumentalisierung der Angst). Die Öffentlichkeit wird mit falschen Informationen versorgt, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Bei der Beschaffung von Informationen spielt nicht nur die Sprache eine bedeutende Rolle, sondern auch Bilder. Bei diesen sollte immer nachgefragt werden, wie sie zustande gekommen sind. Oft "lügen" Bilder mehr als Worte.

Wie kann man erkennen, ob es sich um seriöse Informationen handelt?

  • Misstraue generell militärischen Informationen und frage nach, wenn Dinge unklar erscheinen bzw. woher die Informationen stammen und wem sie nützen.
  • Sammle und vergleiche Informationen aus möglichst vielen verschiedenen Quellen. Überprüfe den Wahrheitsgehalt der Information.
  • Überprüfe Stellungnahmen und Aussagen kritisch, denn Zitate und Meinungen sind oft aus dem Zusammenhang gerissen.
  • Versuche politische, wirtschaftliche und geographische Hintergründe und Fakten über den jeweiligen Krieg herauszufinden. (red)

Quellen, Links und Lesetipps

Institut für Friedenspädagogik Tübingen (abgerufen am 12.11.07)

Mediengewalt

Christian Büttner, Joachim von Gottberg, Magdalena Kladzinski (Hg.) (2005): Krieg in Bildschirmmedien. Zur politischen Orientierung Jugendlicher zwischen Inszenierung und Wirklichkeit. München: Kopaed.

Christian Hörburger (1996): Krieg im Fernsehen. Didaktische Materialien und Analysen der Medienerziehung. Tübingen: Verein für Friedenspädagogik Tübingen, S. 178-190.

Löffelholz (Hrsg.) (1993). Krieg als Medienereignis - Grundlagen und Perspektiven der Krisenkommunikation. Opladen.

Bürger (2005). Kino der Angst - Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood. Stuttgart: Schmetterling.

T. Roithner (Hg.) (2007). Gute Medien - Böser Krieg? Wien: Lit Verlag.

Paul Virilio: Krieg und Kino. Logistik der Wahrnehmung.Fischer Taschenbuch Verlag GmbH. Frankfurt am Main. 1989 

Christian Büttner & Joachim von Gottberg & Magdalena Kladzinski (Hrsg.): Krieg in Bildschirmmedien. Zur politischen Orientierung Jugendlicher zwischen Inszenierung und Wirklichkeit. Koaped. München. 2005

Hamburgische Anstalt für neue Medien (HAM): Helga Theunert: "Mordsbilder"- Kinder und Fernsehinformation. Eine Untersuchung im Auftrag der Hamburgischen Anstalt für neue Medien (HAM) und der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). VISTAS Verlag. Hamburg. 1995

Bildquelle: http://www.sxc.hu/photo


Sponsoren Bundesministerium für Bildung und Frauen Stadt Salzburg Land Salzburg Berghof Foundation Elfi-Gmachl-Stiftung Youth in Action - Jugend in Aktion