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WHO

Die WHO (engl. World Health Organization, dt. Weltgesundheitsorganisation) ist eine Sonderorganisation der UNO mit Sitz in Genf. Sie wurde 1948 gegründet und hat 193 Mitgliedstaaten.

Die WHO unterstützt Staaten beim Auf- und Ausbau der Gesundheitsversorgung, arbeitet im Bereich der Gesundheitsvorsorge (durch Verbesserung des Zugangs zu Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten). Der weltweite Gesundheitswarndienst dokumentiert und informiert über ansteckende Krankheiten und Impfungen. Außerdem fördert die WHO die medizinische Forschung.

Zum Beispiel: Kenia 

Am 27. Dezember 2007 fanden in Kenia Präsidentschaftswahlen statt. Der amtierende Präsident Mwai Kibaki vom Stamm der Kikuyu erklärte sich zum Sieger der Wahlen. Die Opposition um Präsidentschaftskandidat Raila Odinga vom Stamm der Luo und internationale Wahlbeobachter sprachen von massiven Wahlfälschungen.

Nach der Bekanntgabe der Bestätigung von Mwai Kibaki im Präsidentenamt kam es in ganz Kenia zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften sowie zu massiven Übergriffen vor allem gegen Angehörige der Ethnie der Kikuyus und in der Folge zu Vergeltungsakten gegen Luos.

Die anfangs politisch begründeteten Unruhen bekamen sehr schnell eine ethnische Dimension und haben bisher mindestens 500 Todesopfer gefordert. Ca. 255.000 Menschen sind auf der Flucht vor der Gewalt.

Besonders in dichtbevölkerten Gebieten wie Nairobi haben die Gewaltausbrüche viele Opfer gefordert. Den Flüchtlingen fehlt es an Lebensmitteln, Wasser, Treibstoff und Zugang zur Gesundheitsversorgung.

Die WHO hat ihre Tätigkeit in Kenia im Zuge der Unruhen ausgeweitet. Sie unterstützt das von den Unruhen schwer angeschlagene, lokale Gesundheitssystem und koordiniert zusammen mit anderen Organisationen den Aufbau der Gesundheitsversorgung für die Flüchtlinge. Ein weiterer Schwerpunkt der Organisation ist die Überwachung der Gesundheitssituation vor Ort, um einen eventuellen Ausbruch von Seuchen zu verhindern. Die öffentliche Gesundheitsversorgung soll wiederhergestellt werden. (red)

Quellen

WHO. Der Fischer Weltalmanach 2006. Zahlen, Daten, Fakten. Fischer Tachenbuchverlag 2005.

WHO Emergency response to the crisis in Kenya, (abgerufen am 26.10.2009).

Wikipedia: Kenia, (abgerufen am 26.10.2009).

Foto: WHO-Flüchtlingslager


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