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OSZE

Am Beispiel:

OSZE und Russland

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wurde am 1. Jänner 1995 gegründet und hat 56 Mitgliedsstaaten. Alle Staaten Europas, die Nachfolgestaaten der Sowjetunion sowie die USA und Kanada sind Mitglieder der OSZE. Der Sitz des Generalsekretariats und der wichtigsten Gremien ist Wien.

Geschichte

Die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) war der Vorläufer der OSZE. Es handelte sich dabei um multinationale, blockübergreifende Konferenzen. Die erste dieser Konferenzen fand von 1973 bis 1975 in Helsinki statt.

Während der Ostblock Zugeständnisse bei den Menschenrechten machte, profitierte er durch die Anerkennung der Grenzen der Nachkriegsordnung und einem stärkeren wirtschaftlichen Austausch mit dem Westen. Die Bürgerrechtsbewegungen, die in den Folgejahren in mehreren sozialistischen Ländern entstanden und schießlich zur Auflösung des Ostblocks beitrugen, beriefen sich auf die Schlussakte von Helsinki. Damit trug die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa entscheidend zum Ende des Ost-West-Konflikts bei.

1995 wurde schließlich die OSZE als Nachfolgeorganisation der Konferenz gegründet. 

Ziele

Die Sicherung des Friedens und der Wiederaufbau nach Konflikten gehören zu den vorrangigen Zielen der OSZE. Die Organisation setzt sich für Stabilität in Europa ein. OSZE "offers a forum for political negotiations and decision-making in the fields of early warning, conflict prevention, crisis management and post-conflict rehabilitation."   

Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte – ODIHR

ODIHR (Office for Democratic Institutions and Human Rights) ist aus dem Büro für Freie Wahlen, einer Institution für internationale Wahlbeobachtung, hervorgegangen. Das Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte unterstützt die Missionen der OSZE und den Aufbau demokratischer Strukturen. Die Wahlbeobachtung macht weiterhin einen großen Teil der Aktivitäten von ODIHR aus. (red)

Quellen:

Bild: Präsidentschaftswahlen in Armenien (OSZE/Jens Eschbacher)  (abgerufen am 4.1.2010)

Wikipedia: OSZE (abgerufen am 4.1.2010)

OSCE (abgerufen am 4.1.2010)


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