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OPEC

Die OPEC (engl. Organization of the Petroleum Exporting Countries, dt. Organisation Erdöl exportierender Länder) ist eine 1960 in Bagdad gegründete internationale Organisation.

Ihren Sitz hat die OPEC seit 1965 in Wien. Die Gründungsmitglieder waren Irak, Iran, Kuwait, Saudi-Arabien und Venezuela. Später traten weitere Staaten dem Kartell bei: Katar (1961), Indonesien (1962), Libyen (1962), die Vereinigten Arabischen Emirate (1967), Algerien (1969), Nigeria (1971) und Ecuador (1973). Derzeit hat die OPEC 12 Mitglieder.

Ziel der OPEC ist es, die Weltmarktpreise unter anderem durch die Regulierung der Fördermengen von Erdöl in den Mitgliedsstaaten zu stabilisieren. "One of OPEC's primary missions is to achieve stable oil prices, which are fair and reasonable for producers and consumers."  

Die Mitgliedsstaaten der OPEC fördern ca. 40 Prozent der weltweiten Erdölproduktion und verfügen über drei Viertel der weltweiten Erdölreserven. Saudi-Arabien, Iran, Venezuela und die Vereinigten Arabischen Emirate gehören zu den zehn weltweit größten Erdölförderern.

Seit 1975 gibt es auch den Opec Fund for International Development, kurz OFID, der die soziale und ökonomische Entwicklung weniger begünstigter Länder finanziell unterstützt. OFID wird seinen Schwerpunkt in Zukunft verstärkt auf das Thema Energie in Zusammenhang mit Armutsbekämpfung setzen. Der Sitz des OFID befindet sich ebenfalls in Wien (red)

Quellen

OPEC. In: Fischer Weltalmanach 2006. Zahlen, Daten, Fakten. Fischer Taschenbuch Verlag 2005. 

OPEC (abgerufen am 30.12.2009)

OPEC Fund for International Development (abgerufen am 30.12.2009)

Wikipedia: OPEC (abgerufen am 30.12.2009)

Bild: OPEC-Mitglieder; Quelle: Wikipedia  (Stand: 2008) (abgerufen am 30.12.2009)


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